Französisch

Warum Französisch
Frankreich als beliebtes Ferienland
Mit fast 82 Millionen ausländischen Touristen
ist Frankreich das meistbesuchte Land der Welt. Nach offiziellen Angaben steht Frankreich mit der Rekordzahl von 81,4 Millionen ausländischen Besuchern vor den USA (62,7 Millionen), China (57,6 Millionen), Spanien (56,2 Millionen) und Italien (46,1 Millionen) an der Spitze.
Einer kürzlich durchgeführten Umfrage zufolge fühlen sich insbesondere Deutsche, Italiener und Belgier von Frankreich angezogen. Allein Paris und
der Pariser Großraum waren im Jahr 2013 nach Angaben des Regionalen Tourismusausschusses mit 32,3 Millionen Gästen das beliebteste Reiseziel der
Welt. http://www.ambafrance-de.org
Warum ist Frankreich bei uns Deutschen ein so beliebtes Ferienland?
Ist es die Vielfalt der Landschaften und der klimatischen Gegebenheiten, die sowohl Wintersport als auch mediterrane Badefreuden ermöglichen? Ist es die sprichwörtliche französische Kultur („leben wie Gott in Frankreich“) , die Lebensweise, die Mode, die Musik, die Sprache? Wahrscheinliche ist es von allem etwas.
Für Reisende aus Köln ist das französischsprachige Ausland nur ca. 80 km entfernt, Paris, die „Lichterstadt“, mit dem Zug in gut 3 Stunden zu erreichen.

Enge Wirtschaftsbeziehungen
Zwischen Frankreich und Deutschland besteht eine enge wirtschaftliche Verflechtung aufgrund von Handel, Investitionen und einer starken Präsenz von Unternehmen aus dem jeweiligen Nachbarland. Man kann sagen, dass sich zwischen beiden Nachbarländern seit vielen Jahrzehnten eine besonders enge Wirtschaftsbeziehung herausgebildet hat. Beide Länder, deren wirtschaftliches Gewicht zusammen etwa 40 Prozent der Wirtschaftsleistung der EU ausmachen, können als wichtiger Kern des europäischen Wirtschaftsraumes gelten. Über 3.100 deutsche Unternehmen sind in Frankreich präsent und beschäftigen über 300.000 Arbeitnehmer (Zahlen für 2012); umgekehrt sind es über 3.700 französische Firmen mit 328.000 Beschäftigten in Deutschland. http://www.bpb.de/internationales/europa/frankreich/152436/wirtschaftsbeziehungen

Wichtigster Partner in Europa

Die deutsch-französische Partnerschaft ist in Europa beispiellos. Mehr als 60 Jahre nach dem 2. Weltkrieg ist Frankreich unser wichtigster und engster Partner in Europa, beide zusammen sind Gründungsmitglieder der Europäischen Gemeinschaft und Lokomotive der europäischen Integration. Durch den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag sind seit 1963 die regelmäßig mehrmals im Jahr stattfindenden Konsultationen ebenso institutionalisiert wie zur Routine geworden. In diesem Rahmen vermittelt das Erlernen der französischen Sprache nicht nur Einblicke in die aktuelle Lebenswirklichkeit Frankreichs, sondern ebenso in die gewachsenen Beziehungen unserer beiden Länder, vom „Erbfeind“ zum engsten europäischen Partner. Aufgrund diese besonderen Beziehung gibt es vielfältige Kontaktmöglichkeiten mit unseren französischen Nachbarn; der Jugendaustausch mit Frankreich ist so intensiv wie mit keinem anderen Land.

Verbreitung: Französischsprachige Länder
Französisch ist eine Weltsprache, die weltweit von rund 200 Millionen Menschen (davon 115 Millionen Muttersprachler) in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten gesprochen wird. In der Rangliste der Amtssprachen der Staaten ist Englisch auf dem ersten Platz, da es die Amtssprache in 63 Ländern ist,
gefolgt von Französisch, das in 36 Ländern Amtssprache ist. http://französisch.com/sprache/verbreitung/
Zudem ist es Amtssprache und Verhandlungssprache zahlreicher internationaler Organisationen (UNO, UNESCO, Gremien der EU).
In Europa wird Französisch vorwiegend in Frankreich, aber auch in 4 weiteren Ländern als Muttersprache gesprochen.
Französisch ist in Europa die am dritthäufigsten erlernte Fremdsprache nach Englisch und Deutsch und eine der wichtigsten Arbeits- und Amtssprachen der Europäischen Union. Außerdem ist sie die traditionelle interne Arbeitssprache des Europäischen Gerichtshofs. Insgesamt sind es in Europa rund 55 Millionen Menschen, die Französisch sprechen. http://französisch.com/sprache/verbreitung/Verwandt ist die französische Sprache unter anderem mit Spanisch, Italienisch und Rumänisch sowie Portugiesisch. An unserer Schule werden neben Englisch 3 weitere Sprachen angeboten: Latein, Französisch, Spanisch. Spanisch kann man dabei zur Zeit als einzige Sprache auch noch in der Einführungsphase beginnen. Wer also an Sprachen interessiert ist und möglichst viele Sprachen in seiner Schullaufbahn erlernen möchte, dem bietet sich nach Englisch als erster Fremdsprache in der Jahrgangsstufe 6 oder 8 Französisch als 2. oder (falls Latein 2. Fremdsprache ab Klasse 6 war) 3. Fremdsprache an und kann in der Sekundarstufe II noch Spanisch als weitere moderne Fremdsprache erwerben.

Häufig gestellte Fragen:

  • Ist es nicht schwierig und aufwendig, Fremdsprachen zu lernen? Sprachen zu lernen geht nie von ganz allein. Aber: je mehr Fremdsprachen man lernt, um so einfacher wird es, da die romanischen Sprachen untereinander viele Parallelen und Gemeinsamkeiten aufweisen (Wortschatz, Grammatik)
  • Was gibt es für Angebote über den Unterricht hinaus? Vorlesewettbewerbe, Besuche des FranceMobils, dt.-frz. Theateraufführungen, Ausflüge ins benachbarte Ausland, Vorbereitung einer neuen Schulpartnerschaft, längerfristige Aufenthalte inklusive Schulbesuch (individuelle Partnerschaften nach dem Brigitte Sauzay-Programm), Vorbereitung auf das Fremdsprachendiplom DELF, das vom Französischen Institut abgenommen wird und mit weltweiter Anerkennung Französischkenntnisse nachweist.
  • Wird Französisch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal angeboten? Nein. An unserer Schule ist die 8. Klasse die letzte Möglichkeit, Französisch zu lernen