Karneval AG

Bilder vom Strassenkarneval 2017

Schull- und Veedelszöch 2017

Mer bruche keinen Zauberpott

Mer han dä janze Krom im Kopp.

Da kölsche Oberlix baal jeiht,

Lating weed trotzdem noch jeleht.

Sonntag, 26.02.2017

Am Karnevalssonntag war es endlich soweit.

Morgens früh um 8.45 Uhr trafen wir uns alle im PZ.

Einige kamen schon verkleidet, die anderen zogen nun ihre Togas an, schminkten sich und setzten den Lorbeerkranz auf.

Dieses Jahr gingen wir zu Ehren von Hr. Esser als Römer.

Dann ging es auch schon los. Der Bus kam und brachte uns zum Ubierring.

Aber diesmal war alles anders.

Wir übten unsere Choreografie, wo wir uns alle in 2-er Reihen aufstellen mussten.

Herr Esser, unser kölscher Obelix und Herr Dr. Feldmar als Asterix verkleidet liefen durch unsere Reihen und schubsten uns weg.

Wie das auch die Römer machten.

Das war ein riesen Spaß.

Unser Herr Lange, als Miraculix verkleidet fuhr das Auto.

Und dann ging es los. Fast 7,5 km lagen vor uns und ab der Severinstorburg  riefen die Jecken: Kamelle und Strüssjer und wir warfen und sahen überall glücke Karnevalsjecke.

Auf der Severinsstraße wurde Herr Esser vom WDR interviewt und er erzählte, dass er schon 37 Jahre an unserer Schule ist.

Immer wenn wir stehen blieben, spielten wir unser Spiel.

Das hat so viel Spaß gemacht und wir warfen unsere Kamelle und sangen Karnevalslieder.

Unser Kostüm wurde überall von den Jecken gelobt und Herr Esser kannte an fast jeder Ecke Ehemalige und Kollegen und einfach überall Menschen.

Die Stimmung war super und dann ging es auch im Bus schon zurück zur Schule wo schon von einige Eltern mit leckeren Suppen und Brötchen und Getränken auf uns warteten.

Es duftete köstlich und mit super Karnevalsmusik aßen und tranken wir und fuhren glücklich nach Hause.

 

Dienstag, 28.02.2017

Dellbrücker Dienstagszug

„amicitia aeterna“

Seit nun schon 12 Jahren geht das Hölderlin Gymnasium im Dellbrücker Dienstagszug mit.

Einige von uns haben sich in der Schule getroffen und sind mit der Bahn nach Dellbrück gekommen,  andere sind direkt zum Aufstellungsort in die  Märchensiedlung gekommen.

Um viertel nach eins waren alle da.

Für ein paar von uns waren nun zum zweiten Mal dabei für die anderen war es für dieses Jahr das 1. Mal.

Und so haben wir unser Spiel auch wieder geprobt.

Herr Esser, verkleidet wieder als der „Kölsche Oberlix“, da er an unserer Schule, Latein unterrichtet  und viele Jahre die „Kölsch AG „leitete.

Ach und dann unterrichtet er aber auch noch kath. Religion und Erdkunde.

Herr Dr. Feldmar als Asterix und Herr Lange als Miraculix.

So spielten wir wieder unser Spiel und haben Tränen gelacht.

Kaum ging es los riefen die Menschen auch schon „ Kamelle und Strüssjer“ und wir warfen ihnen alles zu.

Dann riefen wir: Kölle Alaaf-Müllem Alaaf-Hölderlin Alaaf.

Und wir wurden von vielen Seiten per Mikrofon vorgestellt. Da waren wir alle unglaublich stolz.

Das war so schön überall standen Schüler und Lehrer unserer Schule und ganz viele Ehemalige, haben wir erfahren.

Aber ab der Ernastraße prasselte der Hagel auf uns nieder.

Es schüttete , es goss , der Wind wehte was das Zeug hielt.

Klitschenass aber trotzdem mit guter Laune ging es dann über die Dellbrücker Hauptstraße , auf der große Pfützen waren aber nun hörte es auf und wir konnten nun unsere letzten Kamelle auch weiter in die Menge werfen.

Jetzt freuen wir uns auf das nächste Jahr und hoffen, dass Herr Esser wieder dabei sein darf.

 

 

 

 

 

 

Aus der Kölner Presse:

Besondere Treue zum kölschen BrauchtumHöIderlin-Gymnasium ist bei den kommenden Schull- und Veedelszöch Träger des “Kamellebüggels”Seil 40 Jahren nimmt das Hölderlin-Gymnasium an den Schul!- un Veedelszöch teil. Zum Jubiläum dürfen die Mülheimer in dieser Session den „Kamellebüggel’ tragen, den Sonderpreis. den die “Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums“ seit 1993 „für besondere Treue zum kölnischen Brauchtum” vergeben. Überreicht wurde er am Montag während des ersten Vorbereitungstreffen der Züge im Kölnischen Stadtmuseum an SchuIleiter Hans Peter Passmann und Sabrina Overmann, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Katharina Hübbel die schulinterne Karnevals AG leitet. Tragen darf Ihn jedoch am 7. Februar Wolfgang Huppertz. Der ehemalig stellvertretende Direktor der Schule, der In diesem Jahr Pension gegangen ist, hat die AG selbst lange geleitet und war, so Overmann, „immer mit viel Herzblut” dabei. Traditionell wird während des Vorbereitungstreffens auch das „Lysklrcher Buch“ weitergegeben, in welches die jeweilige Schule eine Doppelseite gestalten darf .In diesem Jahr wird diese Ehre dem Humboldt Gymnasium in der Südstadt zuteil. (roe)
Quelle: Kölner Rundschau vom 19.11.15