Projekt Hool Workshop zum Stück

Einleitung / Warmup

Am Dienstag, den 29. November machten wir, die Klasse 7b, einen Ausflug in das Rote Haus auf dem Carlswerk-Gelände. Nachdem uns Bassam, der Leiter von unserem Workshop, begrüßt hatte, starteten wir mit einem Warmup, um uns kennenzulernen. Mit diesem Spiel leitete Bassam uns schon langsam zu dem Theaterstück “Hool” hin.

Nach einer kleinen Pause sollten wir uns in kleine Gruppen aufteilen und uns gegenseitig etwas vorspielen. Hierzu gab Bassam den unterschiedlichen Gruppen verschiedene Parts aus “Hool” vor, z. B. “Die Familie der Hauptfigur” oder die “Hooligans” selber etc. Nachdem wir die kurz eingeprobten Szenen vorgestellt hatten, verabschiedeten wir uns von Bassam und somit war der Workshop beendet.

Hoolgruppen

Versucht eine neue Gang zu gründen. Gebt einen neuen Impuls aus Bewegung/Rhythmus/Sound. Versucht, die anderen zu überzeugen, damit sie in eure Gang wechseln. Nach 30 Sekunden entscheidet sich durch die Größe der Gruppe, welche Gang bleibt und welche sich auflöst. Nehmt die Herausforderung an, werdet neuer Gangleader!

Provokationen

Während dieser Schauspielübung lief Musik im Hintergrund. Alle liefen oder tanzten durch den Raum, bis die Musik stoppte. Dann suchte sich jeder einen Partner. Bassam nannte uns eine Situation, die wir spontan mit unserem Partner darstellen sollten. Die Situationen waren unterschiedlich, z. B. man ist wütend auf jemanden, oder beleidigt, man guckt sich schief an, man ist enttäuscht, man ist Täter oder Opfer oder man verachtet jemanden. Diese Situationen oder Gefühle sollten wir pantomimisch, mit oder ohne Ton oder auch im Freeze darstellen. In einer Situation sollten wir uns auch pantomimisch anschreien. Die Musik wurde wieder angeschaltet und wir liefen und tanzten wieder durch den Raum. In den nächsten Runden sollten wir uns immer neue Partner suchen.

von Mia Bongherz, Eva Kondring, Emily te Pass und Greta Nitsch

Ja – Nein

In unserem Workshop zu dem Theaterstück “Hool” haben wir Übungen zum Thema Konflikte durchgeführt. Dafür haben wir uns in einen Kreis gestellt. Innerhalb des Kreises durften wir mit unseren Nachbarn nur mit “Ja” oder “Nein” kommunizieren, lediglich die Tonlage durften wir verändern. Es war eine Art “Stille Post”, nur dass jeder hörte, was gesagt wurde. Unser Trainer Bassam hat angefangen, indem er seinem Nachbarn ein “Ja” geschickt hat. Der Nachbar wiederum hat das “Ja” weitergeleitet. Nach einer Runde konnte man, aber auch mit einem “Nein” gegen stimmen. Auf beiden Seiten des Kreises wurde ein “Ja” herumgeschickt, zwischendurch wurde das “Ja” durch ein “Nein” zurückgegeben. Dadurch sind einige “Konflikte” entstanden.
In einem zweiten Durchgang suchten wir uns einen Partner. Mit ihm mussten wir uns einigen, wer die positive Seite (“Ja”) bzw. die negative Seite (“Nein”) vertritt. Nachdem wir uns entschieden hatten, konnten wir beginnen. Zuerst sprachen wir noch in einem normalen Ton miteinander, doch im Verlauf wurden wir immer lauter. Die Übung wurde beendet, als keiner mehr sein eigenes Wort verstanden hat.
Zuletzt sollten wir mit unserem Partner eine kleine Szene vorspielen. Das Thema der Szene sollte sein, dass jeder für seine Meinung einstand, wie z. B. das Kind wollte ein Handy, aber die Mutter hat es nicht erlaubt. Um die Szene zu üben, hatten die Gruppen fünf Minuten Zeit. Dann hatten die Gruppen 30 Sekunden Zeit, um das Stück vor der Klasse vorzuführen.

von Lavinia Goebbels, Mia Zopes, Franca Thiede und Antonio Fileti

Spielszenen

Vier Stühle – vier Schauspieler

Eine der Übungen während unseres Workshops war eine kleine Improvisation. Dazu hat Bassam uns gebeten, dass jeweils vier Schülerinnen oder Schüler nach vorne kommen und jedem wurde eine bestimmter Charakter und verschiedene Orte aus “Hool” zugeteilt.
Bassam hat uns dann verschiedene Orte aus dem Stück vorgestellt und wir sollten die Szene spontan vorspielen, z. B. als Heiko mit seinen Freunden nach Braunschweig fährt, um dort eine Schlägerei zu beginnen. Oder Szenen im Fitness-Studio oder in einer Kneipe. Immer wenn der Name eines bestimmten Charakters fiel, musste der jeweilige Schüler/ die jeweilige Schülerin aufstehen und die ihm vorgegebene Rolle pantomimisch darstellen. Einige Schüler/-innen der Klasse spielten auch die Szene, wie die Traumfamilie von Heiko aussehen würde. Außerdem wurde uns verdeutlicht, was die Freunde von Heiko für ihn bedeuten.

von Karoline Bremer, Emily Faxel, Maite Fresia und Lina Walter