Parisfahrt des Französisch-GK der Q1 vom 07.-09.05.2026

Voller Vorfreude haben wir uns früh morgens am Gleis 8 des Kölner Hauptbahnhofs getroffen, wider Erwarten alle pünktlich, und dann den Eurostar nach Paris genommen. Angekommen an der Gare du Nord haben wir die Karten für die Metro besorgt und sind dann zu unserer Unterkunft, einer internationalen Jugendherberge in der Nähe der Bastille, wo wir unser Gepäck deponiert haben. Im Anschluss sind wir alle zusammen zu Notre Dame gefahren. Nachdem wir durch Notre Dame gelaufen waren, hat unsere Freizeit begonnen. Wir haben in Kleingruppen die verschiedenen Fassetten Paris erkundet: das Grab Napoleons, virale Foodspots, die romantischen Quartiers und vieles mehr.

Am Abend haben wir uns in der Jugendherberge getroffen und sind gemeinsam mit der Metro zum Eiffelturm gefahren. Wir haben als Kurs die sportliche Herausforderung gesucht und uns dazu entschieden, anstelle des Aufzugs die zahllosen Stufen zu besteigen. Als wir außer Puste auf der Aussichtsplattform angekommen waren, hatte der Sonnenuntergang schon angefangen. Wir haben die Aussicht genossen und uns von dem anstrengenden Tag erholt. Nach dem Besuch des Eiffelturms haben wir uns erneut in Kleingruppen aufgeteilt und den Tag mit vielen neuen Erfahrungen ausklingen lassen.

Am Freitag ging es dann früh Richtung Sacré Cœur. Dort sind wir alle mit der Gondel hochgefahren und hatten ein wenig Freizeit, um uns in der schönen Gegend von Montmartre umzuschauen. Daraufhin sind wir zum Arc de Triomphe aufgebrochen, um uns den nationalen Feiertag des Kriegsendes anzuschauen. Vor Ort gab es eine kleine Parade, an der auch der französische Präsident teilnahm. Anschließend hatten wir wieder Freizeit, um Paris zu erkunden. Wir mussten dennoch alle abends zur verabredeten Zeit am Treffpunkt an der Seine sein, denn es stand die Bootsfahrt an. Durch die Bootsfahrt auf der Seine bekamen wir alle einen weiteren Eindruck vom französischen Flair. Gegen Ende des Tages hin hatten wir wieder Freizeit, um essen zu gehen. Als die Nacht anbrach, fuhren wir auch mit E-Bikes durch die Straßen von Paris und genossen die Aussicht auf den funkelnden Eiffelturm. Alles in einem, war es ein sehr erfolgreicher Tag für den Französisch Kurs.

Im Vergleich zu den beiden vorherigen Tagen, mussten wir Samstag früh morgens um 8:00 Uhr bereit sein, die Koffer waren bereit für die Abreise und unsere Zimmer aufgeräumt. Während Herr Linßen und seine Frau das letzte Mal die blauen Metrotickets aufluden, haben die meisten von uns noch gefrühstückt oder letzte Sachen besorgt. Nach ungefähr 45 Minuten sind wir zum Musée d’Orsay gefahren. Der Weg dorthin war zwar sehr lang, aber es hat sich definitiv mehr als gelohnt. Sowohl der Museumsbesuch als auch der Fußweg dorthin vermittelten viele Eindrücke, die vom kulturellen Erbe geprägt sind. Ausgestiegen an der Place de la Concorde, spazierten wir am sonnigen Morgen mit leichten Windbriesen durch die Tuillerien, welches ein sehr großer Garten ist. Schließlich überquerten wir die Fußgängerbrücke Passerelle Léopold-Sédar-Senghor und erreichten das Musée d’Orsay. Nach einigen Minuten Wartezeit konnten auch wir endlich rein. Die Atmosphäre war atemberaubend, aber auch vielseitig. Faszination und Bewunderung, Ruhe und die laute Menschenmasse zugleich. Wusstet ihr, dass das Museum einst ein großer, zentraler Bahnhof in Paris war? Das erkennt man bis heute noch aufgrund seiner äußeren Baustruktur. Wir hatten ungefähr eine Stunde Zeit die ganzen 5 Etagen zu entdecken, von zahlreichen Gemälden bis hin zu Skulpturen und sogar Souvenirs. Das war ein großartiges Erlebnis — da ist sich der Kurs definitiv einig. Nun blieben uns nur noch wenige Stunden für letzte Einkäufe oder kurze Runden durch die Metropole, bevor uns um 15.50 der Zug wieder nach Köln transportierte.

Gegen 19.15 Uhr kam wir am Samstagabend in Köln an. Drei spannende und abwechslungsreiche Tage fanden so ihr Ende!

AutorInnen: Manar E., Jacob K., Joanna K., Nelson M., Geraldine W., Emily Z.